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Zur Ruhe kommen

 Heute ist ein regnerischer Tag in Wien - und das passt gut zu meinem Vormittag, an dem ich so richtig müde bin. Büroarbeit steht am Programm, Ö1 füllt den Raum, die Fenster sind offen, zwischen der Musik hör ich Regen und Vogelgesang. Einfach schön. Gestern war ich am Vormittag mit einem Vortrag in Graz beim Kongress der KrankenhausmanagerInnen - 400 TeilnehmerInnen, spannend. Und am Abend dann bei der 17.Station meiner Lesereise, in Mödling. Es ist schön, mit dieser Reise auch das Land kennenzulernen. Nachdem ich etwas Zeit hatte vor Beginn der Lesung hatte und müde war, bin ich - aus Neugier und um durch Bewegung wieder fit zu werden - noch in die Altstadt gewandert und hab ein  wirkliches Juwel kennengelernt und dabei übersehen, dass der Regen aufzieht. Zurückgekommen um 19 Uhr war der Saal bereits voll, auch die 17.Station der Lesereise wurde ein voller Erfolg vor vollem Haus. Hier in Mödling ein ganz anderes Publikum, sehr politisch, sehr konkrete und durchaus auch kriti...

Guten Morgen aus Graz

 Guten Morgen aus dem Zug nach Graz. Viel zu früh geht es heute zum Krankenhauskongress, um dort einen Vortrag zu halten. Diesen Aufenthalt werde ich zu Mittag auch für einige Gespräche nützen. Dann retour nach Wien und weiter nach Mödling, zur 17.Station meiner Lesereise (Evangelisches Lichthaus, 19 Uhr). Gegen Mitternacht bin ich heute von Amstetten durch ein heftiges Gewitter zurück gekommen. Amstetten war wieder sehr gut. Es ist schon großartig, wieder volles Haus, wieder eine gute Diskussion mit durchaus unterschiedlichen Meinungen zu einzelnen Themen. Das ist gut so. Leider nicht im Saal des tollen Kulturhauses “Das moZart”, sondern davor ein einsamer Corona-Leugner, mit dem ich vor der Veranstaltung zu reden komme. Er mir von fast allen Verschwörungstheorien, die auch in “Pandemia” beschrieben sind: dass die Betten in den Intensivstationen leer gehalten werden, dass kaum Menschen gestorben sind, die ganzen Massnahmen nicht notwendig sind und sie nur gesetzt werden, um die Pl...

Eine besonders starke Wochenhälfte beginnt

 Nach einem freien Tag beginnt die Woche sehr intensiv. Innerhalb von 48 Stunden stehen Lesungen in Amstetten und Mödling sowie Vorträge in Graz und Wien am Programm. Eine große Herausforderung, aber ich freue mich darauf. Und ab Mittwoch Abend wird es einfach ruhig für ein paar Tage - und mein Zug fährt zu keiner Lesereise, sondern nach Venedig! Doch zuerst wird gearbeitet. Heute steht die Vorbereitung der Vorträge am Programm, vor allem der Spitalskongress morgen in Graz braucht eine besonders präzise Vorbereitung. Dazu Testen, Buchhaltung, Rückentherapie, Büroartikel einkaufen, Interviews und Fachartikel durchstöbern. Mir macht das große Freude. So und jetzt drängt die Zeit schön langsam: um 17 Uhr muss ich dann nach Amstetten starten, denn um 19 Uhr beginnt meine nächste Lesung in “Das moZart”. Ich freue mich auf Euch!

Ein freier sonniger Sonntag

 Die Lesereise hat ihre ersten 15 Stationen absolviert, das erste Drittel liegt hinter mir.  Gestern Abend ging es zuerst mit dem Zug von Wien-Mitte sehr rasch bis Hollabrunn, dort das bereits gewohnte Bild: trotz lauschigem Sommerwetter wieder sehr guter Besuch, gute Stimmung, spannende Diskussionen.Diesmal mehr Skepsis gegenüber der Impfung als sonst. Aber recht differenziert, keine Aggressionen. Es ist ein schönes Gefühl, in einem großen Saal mit vielen TeilnehmerInnen, die zum Teil unterschiedliche Meinungen haben, gut diskutieren zu können. Genau diesen Dialog brauchen wir wieder in unserem Land, dann können wir Spaltungen wieder korrigieren. Nicht mit militanten Corona-Leugnern. Aber die sind eine kleine Minderheit. Sondern mit vielen Skeptikern, die Kritikpunkte haben, sich in manchen fragen unsicher sind.  Im Festsaal des Erzbischöflichen Seminars liegt eine ungewöhnliche Stimmung. Vor der Lesung noch ein Interview und dann eine Führung durch das historische Gebäu...

Von St Pölten bis Hollabrunn

 Samstag Vormittag Zuhause. Die Kolumne für die morgige Krone ist fertig, am Nachmittag gehts mit dem Zug nach Hollabrunn. Bin schon gespannt, diesen Teil Niederösterreichs kenn ich so gar nicht. Gestern Abend in St Pölten hatten wir trotz Hitze einen guten Besuch. Der große Saal nicht ganz gefüllt, aber doch überraschend stark. Wieder eine Stunde Lesung, eine sehr starke Diskussion, die von Wissen und Interesse geprägt war, und eine lange Signierstunde mit Raum und Zeit für Gespräche. Nach einem Abschiedsbier dann nach Hause - 27 Minuten von St Pölten nach Hütteldorf, das ist schon sehr beeindruckend. Und um Mitternacht Zuhause. Hier im Zentralraum ist der Öffentliche Verkehr wirklich grandios. Auf die Lesung heute Abend in Hollabrunn bin ich schon besonders gespannt: eine neue Region kennenzulernen, eine neue Gemeinde, neue Besucher - ich freue mich darauf. Um 19 Uhr gehts im Festsaal des Erzbischöflichen Seminars am Kirchenplatz los.

Wieder die Nummer 1

 Heute hab ich den Vormittag zuhause verbracht, Abrechnungen, Buchhaltung, Recherchen für die Vorträge nächster Woche, Vorbereitung, dazu die Kolumne in der Krone am Sonntag. Thema wird die Energiewende sein.  Dazu gute Nachrichten: “Pandemia” ist knapp sechs Wochen nach Erscheinen in der 19.Kalenderwoche wieder die Nr1 auf der Bestsellerliste der Sachbücher in Österreich. Das ist eine große Freude und erfüllt mich mit großer Dankbarkeit. Und jetzt gleich bringt mich die Westbahn nach St Pölten, zuerst ein großes Interview mit den Chefredakteuren der NÖN und dann die 14.Station meiner Lesetour ab 19 Uhr im City Hotel in St Pölten. Das ist eine gute Lage heute, denn ich schaff die Rückfahrt noch in der Nacht und muss nicht eine weitere Nacht auswärts verbringen. Bis Mitternacht sollte sich das ausgehen - St Pölten - Hütteldorf ist ja sensationell verbunden.. Aber diese Lesung hat natürlich große Fragezeichen: wie wird bei diesem Wetter, bei den hohen Temperaturen der Besuch sei...

Die 13.Station der Lesereise

 Donnerstag Morgen in Zwettl, die Sonne scheint, es ist spürbar frischer als in Wien. Ich sitz am Frühstückstisch. Nach einer guten Anreise gestern Nachmittag mit dem Zug nach St Pölten und dem Express weiter durch eine immer schönere Landschaft bin ich im Raiffeisensaal in Zwettl gelandet. Veranstalter sind hier die Gemeinde-Grünen, Nr2 bei den letzten Wahlen hinter einer sehr dominanten ÖVP, ein großer gut bestückter Büchertisch steht beim Eingang des Raiffeisensaals, die örtliche Bücherei scheint optimistisch zu sein. Und tatsächlich füllt sich der Saal und wir starten mit über hundert Zuhörern pünktlich um 19 Uhr. Wie immer überziehe ich beim ersten Teil, der Lesung, aber es bleibt noch genug Zeit für eine gute und präzise Diskussion. Und für eine Stunde Signieren der Bücher. Großes Interesse, gute Stimmung, positive Gespräche. Wieder eine sehr gute Veranstaltung. Und praktischerweise findet sich unmittelbar neben dem Veranstaltungsraum ein Lokal, in dem mir der Braumeister des...