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Das Geheimnis der verlassenen Strände

 Willkommen, Ihr Lieben, in meinem Blog, der Euch jeden Sonntag von meinem Leben berichtet. Derzeit lebe ich ja für einige Zeit im Salento. Daher möchte ich heute von meinen Lieblingsplätzen berichten, den verlassenen Stränden. Und das geht so: am Morgen wandern wir immer zu einem ganz kleinen Strand. Vorgestern hat uns eine Tierärztin erzählt, dass es hier immer wunderschön ist, außer im Sommer, denn da wird jeder Zentimeter für Liegestühle genützt - da haben Einheimische und auch Hunde keinen Platz. Aber von Mitte September bis Mitte Mai ist das ganz anders. Manchmal treffen wir einzelne Fischer (mmmhm, die haben Weißbrot dabei, das sie für die Fische an ihre Angeln hängen, aber auch für mich fällt manchmal ein Stück ab), aber sonst ist der Strand leer. Ausnahme: heute sind zwei Strandhunde gekommen, mit denen ich mich kurz ausgetauscht habe. Ich darf dann ohne Leine herumlaufen, mich im angeschwemmten Seegras vergraben, Holzis, die der Herrli wirft, aus dem Wasser retten. Auf de...

So lebe ich in Süditalien

 Willkommen, Ihr Lieben, auf meinem Blog, in dem ich Euch jeden Sonntag von meinem Leben berichte. Seit einigen Tagen bin ich, wie Ihr schon erfahren habt, in Süditalien. Und das ist wunderbar. Was ich hier so mache: ganz wenig und sehr viel! Jeden Morgen wandern wir von unserer kleinen Wohnung an die Küste, wie auch immer das Wetter ist. Bei den Zweibeinern gut oder schlecht, bei mir gut oder gut. Denn auch Regen und Sturm sind wunderbar aufregend. Am Strand entlang darf ich dann meist frei herumlaufen, mit Holzis spielen und sie aus dem Wasser holen. Ein wichtiger Punkt ist dann, dass wir im Freien im Cafehaus sitzen (wenn es nicht gerade regnet). Ich hab da zwei Lieblingscafes: einerseits ist das Borderline, ein Sozialprojekt, direkt am Strand, ganz nahe dem Wasser. Das ist toll, denn wenn ich in die eine Richtung schaue, sehe ich das Meer und was sich dort gerade tut und wenn ich mich in die andere Richtung drehe, schaue ich auf den Gehsteig und die fast unbefahrene Straße und ...

Juniors glückliche Zeit

 Willkommen, Ihr Lieben, in meinem Blog, mit dem ich Euch jeden Sonntag über mein Leben berichte. Und heute über besondere Tage, besonders glückliche Zeiten. Ich bin ja insgesamt ein sehr glücklicher Vierbeiner, aber diese Zeiten, die ich derzeit erleben darf, sind besonders. Denn ich bin - gemeinsam mit meinen Zweibeinern - wie schon vor einem Jahr für einige Zeit in Süditalien. Wie immer haben wir auf Ferien im Sommer verzichtet und verbringen eine glückliche Zeit im Herbst im Süden Italiens. Ohne Hitze, mit weniger Touristen und mehr Entspannung. Was ich da so mache? Ich fresse italienisches Hundefutter (oh wie gut das schmeckt), ich schwimme im adriatischen Meer (wie angenehm warm das noch immer ist), ich laufe über den Strand (zu dieser Jahreszeit sind kaum mehr Touristen hier) und ich lasse mich von Italienerinnerinnen und Italienern und von Touristen hinterm Ohr kraulen und liebkosen. „Bellissimo“, rufen viele von weitem, manche machen Fotos von mir und andere zeigen uns Fot...

Juniors Geständnis

 Willkommen, Ihr Lieben, auf. meinem Blog, in dem ich jeden Sonntag aus meinem Leben berichte. Und ihr werdet es nicht glauben, in dieser Woche ist wieder etwas passiert, ja sogar soooooo viel Neues passiert. Zuerst war ich mit meinem Frauli am See bei Opa, der Herrli war arbeiten in Salzburg. Dann waren wir in Wien und dann sind wir zu Dritt zum Bahnhof gefahren, in den Nachtzug eingestiegen. In Villach steht der Nachtzug zu Mitternacht immer eine Stunde und diese Zeit nützen wir drei immer für eine Runde, um meine Gschäftl zu erledigen. Übrigens immer mit Sackerl, das ist Pflicht. Am nächsten Morgen sind wir um 5.38 aus dem Zug gehüpft, denn wir waren in Bologna angekommen. Bald waren wir in einem Kaffeehaus  an der Indepidiente, wo in den nächsten Tagen erstmals die neue Straßenbahn zu fahren beginnt. Es schaut alles schon wunderbar aus, die Haltestellen werden gerade fertig und bald beginnt der Betrieb. Diese zentrale Einfahrtsstrasse vom Bahnhof zur Altstadt ist bereits f...

Herzflimmern!

 Willkommen, Ihr Lieben, hier auf meinem Blog, in dem ich jeden Sonntag über mein Leben berichte.  Ihr wisst das ja schon: ich diktiere, der Herrli tippt. Denn mit meinen Pfoten hab ich am Laptop keine Chance. Diese Woche war wieder ganz viel los. Ich war mit Frauli beim Opa am See auf Besuch, mit der Frauli in ihrem Büro, hab viel mit meinen Katzen erlebt, viele Hunde kennengelernt. Und einmal in dieser Woche war der Herrli unendlich lange weg: 36 Stunden, 12 Minuten und 56 Sekunden! Praktisch beinahe ewig!! Könnt Ihr Euch das vorstellen, was ich da mitgemacht habe: Sorgen, Trauer, Leiden?  Nun, ganz so schlimm war es nicht. Ich muss ja ein bisschen übertreiben, muss auf die Quote achten.  Und doch habe ich mich - so wie bei jeder Heimkehr der Frauli (ganzganz besonders) oder wenn ich den Opa (besonders) treffe oder die Katzen oder…. - unheimlich gefreut, als „der Hundehalter“ dann doch wieder die Wohnungstür hereingekommen ist. Und da habe ich mich so gefreut, dass...

100 Heimaten im Herzen

 Hallo, Ihr Lieben, schön dass Ihr wieder herein schnuppert in meinen Blog, mit dem ich Euch jeden Sonntag über mein Leben informiere. Heute ein sehr persönliches Geheimnis nur für Euch: ich bin anders! Viele Hunde haben ein Zuhause und das lieben sie. Und wo auch immer sie sonst sind, wollen sie immer nur eins: heim nach Hause. Viele Menschen sind genauso und sagen:“My home is my castle!“ Ich bin da ganz anders: ja, ich liebe mein Zuhause, liebe meine Sofa, auf der ich mit Herrli kuschle, mein Schlafzimmer mit meinen Puppis, meinen Platz an der Wohnungstür, an dem ich tagsüber meditiere und natürlich meine Katzen Jeanny und Toni („alles Gute Toni zu deinem gestrigen Geburtstag!“ - wisst Ihr, der alte Herr ist nun schon 16 Jahre alt geworden) und natürlich meine Zweibeiner. Aber ich liebe es auch, wo anders zu seim: zB im Büro von der Frauli! Da habe ich auch einen wunderbaren Schlafplatz und eigene Puppis. Jedesmal wenn Frauli mir sagt, wir fahren jetzt ins Büro, freue ich mich un...

Als Juniors bester Freund endlich wieder gesund wurde

 Hallo Ihr Lieben, schön dass Ihr heute wieder  in meinen Blog schnuppert. Jede Woche schreibe ich hier von meinen wichtigsten Erlebnissen. Und das wichtigste im Leben ist die Gesundheit und sind die Freunde. Wenn es also um die Gesundheit des besten Freundes geht, ist Feuer am Dach! Daher war das Erlebnis dieser Woche besonders dramatisch. Und das kam so: Unser Kater Toni ist ja schon 16 Jahre alt. Und seit vielen Monaten ist er nicht gut drauf: er ist sehr, sehr dünn, frisst wenig, riecht recht intensiv und hat ein Problem mit der Schilddrüse. Dabei hat der Anton große Aufgaben, denn er verwaltet ein großes Revier, in das immer wieder Dachse und Füchse einbrechen. Ein großer Stress für ihn. In den letzten Wochen bekam der Toni zu allem Verdruss dann noch eine Entzündung an beiden Seiten des Kiefers.  Also hat die Frauli bei der Tierärztin angerufen und der Herrli hat mit uns den Termin wahrgenommen. Die Tierärztin hat ihn gewogen - und - Hurraaaa! - er hat nicht weiter ...