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Junior auf Tour

 Hallo, Ihr Lieben, schön dass Ihr heute wieder dabei seid und in meinen Blog schnuppert, den ich jeden Sonntag dem Herrli diktiere und von ihm für Euch abtippen lasse (wegen meiner großen Pfoten, Ihr wisst schon!). Das war diesmal so eine ereignisreiche Woche, dass  mein Bericht seitenlang werden könnte. Denn ich war auf Tour.  Ich werde mich daher auf das wesentliche konzentrieren. Zum Beispiel auf Böden.. Ich liebe nämlich den Moment, wenn der Herrli und ich im neuen Ort unser Hotelzimmer betreten. Dann drängle ich mich - sehr neugierig - rasch an Herrlis Gepäck vorbei, weil ich nicht erwarten kann, unsere neue Umgebung zu erschnuppern. Dann laufe ich schnell eine kleine Runde im Zimmer und lege mich auf den Boden, wälze mich  und schnuppere und fühle den Boden.  Diese Woche hatten wir in allen Hotels großartige Böden. Zuerst in Eferding - Ihr werdet es nicht glauben - einen Ziegelboden, alt und uneben, aber wunderbar. Er hat für mein feines Näschen nach Taus...

Neue Perspektiven auf der Lesereise

 Es ist wunderbar, dass das Interesse an meiner Lesereise, am Buch und an der Ermutigung immer weiter steigt. Jede Woche eine neue schöne Überraschung. Und auch deshalb ein kleiner Rückblick auf die Erlebnisse dieser Woche und eine Vorschau auf die nächsten Pläne. Und morgen Sonntag wird ja sicherlich Junior sicherlich wieder - wie jeden Sonntag seit seiner Übersiedlung nach Wien - aus seiner Sicht die Dinge beschreiben. Ich nehme an, mit etwas anderen Schwerpunkten…. Diese Woche sind wir also zu zweit am Mittwoch auf die nächste Reiseetappe gestartet. Es ging von Wien nach Linz, weiter nach Eferding. Überall Begegnungen mit alten Freunden und Bekannten. Das ist auch einer dieser großen Vorteile des Reisens per Bahn - man trifft Menschen, man kommt mit anderen interessanten Menschen zusammen. In Eferding haben wir rasch unser Hotel bezogen und freuten uns über ein wunderbares Zimmer. Am Abend dann eine Lesung im Biohof Achleitner, kurz vor Beginn ein Treffen mit ME/CFS-Betroffenen....

Neue Freunde

 Hallo, Ihr Lieben, schön, dass Ihr heute wieder in meinen Blog schnuppert, den mir mein Herrli jeden Sonntag zur Verfügung stellt und nach meinem Diktat für Euch tippt. Ohhhhhh, das war wieder eine interessante und schöne Woche bei mir, ich hoffe bei Euch auch. Zuerst ein paar schöne Tage zu Hause und dann gingen wir wieder auf Reisen, der Herrli und ich. Wir fuhren zunächst von Wien mit der Westbahn - die liebe ich sehr, weil ich dort unter der Längsbank besonders viel Platz habe - vom Westbahnhof nach St Pölten. Dort ging es weiter in ein Fotostudio. Das aufregendste: Ihr könnt es Euch vermutlich nicht vorstellen, aber die konnten dort Blitze wie bei einem Gewitter produzieren! Wowwow! Und weiter ging es von St Pölten nach Linz, dann an den Mattsee und von dort nach Braunau. Endlich Endstation! Dort kamen wir gleich ins Hotel und wieder so ein schönes Zimmer für mich und den Herrli. Das freut mich immer sehr, den ganzen Tag überlege ich mir bei der Anreise immer, wie wohl der Bo...

5 Jahre nach dem Ausbruch der Pandemie: wissenschaftliche Aufarbeitung oder Untersuchungsausschuss?

5 Jahre nach dem Ausbruch der Pandemie ist es wirklich höchste Zeit, diese schwerste Gesundheitskrise, die uns alle enorm herausgefordert hat, aufzuarbeiten, damit wir beim nächsten Mal besser aufgestellt sind. Die Bearbeitung durch die Akademie der Wissenschaft war ein guter Anfang, aber eben nur ein erster Schritt. Ich habe diese Aufarbeitung bereits 2022 begonnen, indem ich mein Buch „Pandemia“ geschrieben und veröffentlicht und 55 Lesungen in ganz Österreich und deutschsprachigen Nachbarländern durchgeführt habe. Zu denen habe ich öffentlich immer auch Maßnahmenkritiker eingeladen. Denn es ist wichtig, den Dialog über unterschiedliche Positionen zu führen. Dabei wurde meine Überzeugung bestätigt: viele Maßnahmenkritiker waren bei den Lesungen anwesend und brachten sich in konstruktiven Wortmeldungen ein. Bei zwei oder drei Veranstaltungen hingegen sind die Corona-Leugner und -Verharmloser aufgetaucht und haben mit aggressivem Auftreten versuchte, die Veranstaltungen zu sprengen. Zu...

Juniors unheimliches Abenteuer auf der Lesereise

 Hallo, Ihr Lieben, schön, dass Ihr heute wieder in meinen Blog schnuppert, den mir mein Herrli jeden Sonntag zur Verfügung stellt und nach meinem Diktat auch abtippt (ihr wisst, meine Pfoten sind voll groß!). Hier erzähle ich Euch immer, wie die vergangene Woche so verlaufen ist. Und diesmal, ohhhhh und uhhhhh, war es wirklich unglaublich. Aber der Reihe nach. Zuerst war ich bei Frauli zuhause, der Herrli war auf Tour. Es war eine schöne Zeit, Frauli und ich machen viele spannende Dinge gemeinsam, zB gehen wir in die Hundezone und ich darf so richtig Dschundern. Am Mittwoch haben die beiden getauscht, Frauli war bei einer Lesung und Herrli und ich waren den ganzen Tag zuhause. Also fast, denn wir sind auch viel herumspaziert und haben den frühlingshaften Tag genossen. Und am Abend eine frische Margherita von der Pizzeria nebenan - also der Herrli hat sie gegessen und ich und der Toni ihren wunderbaren Duft in mich aufgesaugt. Der Toni müsst Ihr wissen, ist ja ein halber Italiener....

Unser erster Fernblog

 Hallo, Ihr Lieben, schön, dass Ihr auch heute wieder mit dabei seid und in meinen Blog schnuppert, den mir mein Herrli jeden Sonntag zur Verfügung stellt, um von meinen Erlebnissen während dieser Woche zu  berichten. Das ist ja immer ganz einfach, weil wir meist dasselbe erleben und ich ihm dann Sonntag in der Früh nur mehr kurz diktieren muss, was er schreiben soll (die Tasten des ipad sind einfach zu klein für meine schönen Hundepfoten). Diesmal jedoch geschah dies alles unter ganz neuen, und schwierigen Rahmenbedingungen.  Denn während wir Montag und Dienstag unser normales Leben pflegten - am Morgen eine schöne Runde, zu Mittag eine lange Runde, am Abend eine gute Runde und gegen Mitternacht eine kurze Runde und dazwischen superbestes Futter am Morgen und am Abend und wieder dazwischen arbeitet der Herrli und ich meditiere und ganz am Abend kuscheln wir - war der Herrli am Dienstag am Abend plötzlich weg. Weg und nicht mehr wieder gesehen bis jetzt (natürlich hat er ...

Meine Lesungen in Norddeutschland

 Das waren sie auch schon wieder, die drei Lesungen im Umland von Hamburg, in Buxtehude, Winsen und zuletzt in Buchholz - jeweils Städte mit 30.000 bis 40.000 Einwohner.  Und toll war es.  Manche von Euch haben mich gefragt, ob ich hier darstellen kann, was die Unterschiede zu den Diskussionen in Österreich sind, wie es der Klimaschutzbewegung in Deutschland geht. Mache ich sehr gerne. Zuerst einmal zu den Veranstalter:innen: meist waren die Lesungen eine Kooperation des lokalen Klimanetzwerkes mit Städten und Stadtwerken. Das schafft eine gewissen Stärke und mit Ausnahme von Buxtehude, wo der Besuch etwas geringer war auch eine gute Auslastung der Veranstaltungssäle, obwohl ich in Deutschland nur wenigen Spezialist:innen bekannt bin. Aber Medien haben in der Verankündigung beschrieben:“Die Ermutigung aus Österreich“. Und gerade jetzt braucht es diese Ermutigung besonders dringend. Das ist von der ersten bis zur letzten Minute sehr deutlich spürbar. Viele übernehmen die H...