Warum dem Junior alles so große Freude macht
Hallo, Ihr Lieben, ich freue Euch, dass Ihr wieder in meinen Blog hereinschnuppert, den ich jeden Sonntag für Euch schreibe, um Euch über mein Leben zu berichten.
Über mein schönes Leben zu berichten, muss es korrekt heißen. Denn alles was ich erlebe, ist wunderbar.
Das beginnt am Morgen, wenn ich in meinem kleinen Hundebett aufwache und meine Lieblingspuppis um mich herumspüre. Und Frauli und Herrli in ihrem Bett aufwachen höre, mein allerliebstes Puppi schnappe ich dann und bringe es ihnen aufgeregt wedeln.
Das ist der Beginn eines Tages voller Freude. Eine erste Runde gehen: wundervoll, endlich frische Luft und rasch die vielen Hundemails lesen und beantworten.
Freude übers Futter: das ist immer wunderbar, gleichgültig was es ist.
Alleine die Vorfreude: wenn Herrli oder Frauli meinen Fressnapf nehmen und ich das Klirren der Breckis höre, wenn sie hineinfallen in den Napf, dann die Kühlschranktür geöffnet wird und etwas Joghurt und Karotten dazu kommen. Und dann wird’s aufregend: ich hüpfe und hüpfe, wenn das Futter auf meinen Fressplatz gestellt wird.
Dann darf ich oft einige Zeit auf die Terrasse: ich liebe den Gesang der Vögel, das Heulen der Wölfe im nahen Tiergarten, die von Baumast zu Ast hüpfenden Eichkätzen und DANN kommen die Katzen nach Hause und das sind Momente der Liebe und Zärtlichkeit. Wir beschnuppern uns und dann putzen wir uns gegenseitig.
Dann das nächste Glück: der lange Vormittagsschlaf.
Auch wenn dann Herrli und/oder Frauli gehen, ist das wunderbar: denn dann gibts Keksis als Entschädigung.
Und so vergeht der Tag mit Glück und Freude. Jedes Erlebnis, das ich habe, empfinde ich so.
Ich glaube ja, das ist genetisch bedingt und fest verankert in meinem Hirn: das Leben ist schön.
Auch über die aktuelle Erkrankung meines Herrlis freue ich mich ein bisschen: endlich haben wir mehr Zeit füreinander.
Und fast jeder Tag endet wunderbar, mit einem kurzen oder langen Kuscheln auf der Sofa. Das liebe ich so sehr: ich nehme ein Puppi ins Maul und klemme mich zu meinem Herrli und er krault und streichelt mich. Aber noch ist das Glück nicht vorbei. Denn nun nun geht es - oft mit der Frauli - noch auf eine letzte Runde.
Wie könnte das Leben schöner sein? Warum ich das alles so genieße, jeden Moment so liebe, das verrate ich Euch:
Ein Golden Retriever wird in der Regel zehn oder zwölf oder vierzehn Jahre. Nicht viel Zeit. Wahrscheinlich ist uns deshalb im Gehirn das Glücks-Gen gewachsen, um jede Minute zu genießen, die uns geschenkt wird.