Die großen Emotionen des Herrn Junior

 Willkommen, meine Lieben, hier in meinem Blog, in dem ich Euch jeden Sonntag berichte, was ich so erlebe und das ist soooo viel und soooooo spannend. Ich diktiere und der Herrli tippt das alles herunter, er hat die schmäleren Pfoten.

Schön, dass Ihr auch heute wieder herein schnuppert, das freut mich sehr!

Aus der Überschrift unserer heutigen Geschichte könnt Ihr erkennen, dass ich viele Emotionen hab. Ja, das stimmt, ein Pokerface bin ich nicht gerade.

Und freue mich über so vieles im Leben so sehr, aber natürlich kann ich auch traurig sein. Und wenn Emotion, dann so richtig.

Ich hüpfe und springe, wenn die Frauli heimkommt.

Ich muss unbedingt ein Puppi holen, wenn Besuch kommt, weil ich die Freude sonst nicht aushalte.

Ich hab oft ein Puppi im Maul, wenn ich schlafe.

Ich mache während des Morgenlaufs aus lauter Glück und Freude eine Glücksrolle in der Wiese.

Oder heute am Morgen: wir haben eine wunderschöne junge weiße Hündin getroffen - ich hab sie auf den ersten Blick geliebt und sie mich auch. Und als wir weitergegangen sind, habe ich mich so gefreut darüber, dass ich eine Glücksrolle auf den Waldboden gelegt habt.

Am Abend liege ich vor unserer Nachrunde alleine im Vorhaus und schlafe. Aber wenn ich dabei aufwache, wandle ich im Halbschlaf zum Herrli und leg mich kuscheln zu ihm auf die Sofa. Ein - langer - Glücksmoment.

Und ganz besonders wird es beim Fußball. Der Herrli kann da manchmal so richtig mitfiebern. Da glaub ich dann, dass er mich braucht und ich spring auf die Sofa und leg mich mit allen meinen 42 Kilo auf seinen Schoß. Wenn er sich dann noch immer nicht ganz beruhigt hat, setze ich mich so auf seinen Schoß, damit er nichts mehr sieht. Ich bin überzeugt, dass das hilft. Naja…, er sieht das oft anders.

Aber meist weiß ich ja gar nicht, ob er jetzt mich braucht oder ich ihn. Ist auch gleich, ist so oder so schön.

Selten, aber doch auch manchmal, kann ich traurig sein. Gestern etwa, als die Frauli gegangen ist, bin ich minutenlang vor der Wohnungstür gestanden - in der Hoffnung, dass sie rasch wiederkommt. Denn ich liebe sie so sehr und wär am liebsten rund um die Uhr und immer mit meiner ganzen Herde vereint.

Aber ist es doch auch so: denn nach dem Gehen kommt wieder ein Kommen und damit die nächste ganze große Freude.

Jeder kleine Moment bringt tausend Gründe für das große Glück und die schönsten Emotionen. Man muss sie nur wahrnehmen. Da bin ich mit meinen super ausgebildeten Sinnen ganz offensichtlich ein Naturtalent. 

Aber, liebe Zweibeiner, das kann man lernen!

Schönen Sonntag Euch allen! Und übt fleißig!



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