Wie sich Juniors große Sorgen lösten

 Hallo, Ihr Lieben, schön, dass Ihr wieder in meinen Blog schnuppert, in dem ich jeden Sonntag aus meinem Leben berichte. Ihr wisst schon, ich diktiere, der Herrli tippt den Text wegen meiner zu großen Pfoten ab, aber der ist aktuell ein bisserl gehandicapt (siehe unten), daher hat es heute etwas länger gedauert.

In dieser Woche war wieder sooooo viel los. Es war lustig und fein, aber es gab es auch zwei große Sorgen, über die ich Euch berichten möchte.

Zuerst, am Dienstag, da war der Herrli auf einer Lesung in Lambach und kam spät in der Nacht zurück. Wenn der letzte schlafen geht, ist bei uns die Zeit, die Katzen nochmals raus zu lassen. Sie beginnen nun ihre langen nächtlichen Streifzüge und kommen meist erst in der Morgendämmerung zurück. Was die wohl die ganze Zeit machen? Vielleicht begleite ich sie einmal!

Doch am Mittwoch morgen war nur der Toni zuhause, die Jeanny vermissten wir. Sie ist ja mit ihren 17 Jahren bereits eine sehr alte Dame und nicht mehr ganz fit.

Sie kam nicht am Mittwoch, kam nicht am Donnerstag. Wir fragten beim Tierarzt, beim Magistrat, beim Tierschutz, bei den Nachbarn, riefen nach ihr bei jedem Spaziergang. 

Keine Jeanny.

Wir bekamen große Angst, dass wir sie nie mehr sehen würden. Diskutierten schon darüber, wie sie wohl verstorben sei.

Und plötzlich am Freitag früh geschah das Wunder: am Morgen saß sie schnurrend auf ihrem Lieblingsplatz. So als wäre nichts geschehen. Sie sah prächtig aus, war fit und wohlauf.

Jeanny ist ein kleines Wunder, jedes Jahr verschwindet sie mehrmals für einige Tage und niemand weiß, was sie da so treibt.

Schön, dass sie wieder hier ist, sie ist ein wichtiger Teil unserer Herde.

Und dann eine zweite Sorge: am Mittwoch, Ihr wisst schon, da war dieses Fussballmatch in der Championsleague. Kurz davor wollten Frauli und Herrli noch schnell etwas essen, Herrli hachelte gerade den Parmesan in dünne Streifen und - AUTSCH! - plötzlich so viel Blut.

Ich wollte mein gesamtes medizinisches Wissen einsetzen und die Wunde schlecken. Das machen wir Tiere immer so, das ist unser Instinkt. Doch der Herrli war von meinen Fähigkeiten nicht überzeugt und Frauli verpasste ihm eine Salbe und einen Verband. 

Der grüne Daumen sah lustig aus, aber ich machte mir bei jedem Verbandswechsel große Sorgen, Stand in der ersten Reihe, beschnupperte ihn. Und bald merkte ich: es wird rasch wieder gut, die Wunde heilt.

Ja, medizinisch gesehen haben die Zweibeiner große Fähigkeiten. Deshalb bin ich auch so gerne beim Tierarzt.

So, jetzt werde ich schon wieder ein bisschen müde. Sonntag ist doch ein Tag zum Ausschlafen und nicht zum Arbeiten.

Daher verabschiede ich mich bis nächsten Sonntag von Euch. Hoffentlich gibts bis dahin keine Sorgen.

Schönen Sonntag!

Euer Junior

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