Mein bester Freund
Hallo, Ihr Lieben, schön, dass Ihr auch heute wieder hier in meinen Blog herein schnuppert, den ich jeden Sonntag für Euch diktiere (der Herrli tippt).
Hier berichte ich Euch aus meiner Welt und von meinem Leben - meinem soooo schönen Leben.
Und auch in dieser Woche war wieder sooooooo viel los!
Was heißt diese Woche, heute schon war sooo viel los: ganz früh am Morgen war ich mit dem Herrli Laufen - unsere kleinen Runden werden immer etwas länger. Das ist so schön!
Dann duschen und - mmmmhhmmm - Futter und jetzt bin ich fullfit für meinen Bericht.
Heute gehts um meinen besten Freund. Also das ist etwas kompliziert bei mir: ich liebe ja eigentlich alle Lebenwesen. Ich sitze auf der Terrasse und höre fasziniert den Vögeln beim Singen zu. Wie schön sie sind und dass sie so wunderbare Musik machen können. Die Eichkätzchen, die immer wieder vorbei schauen. Die Raben am Weg. Natürlich die Füchse, den Dachs und das Wiesel in der Nachbarschaft. Und selbstverständlich alle Hunde und alle Zweibeiner. Ja, wirklich, ich liebe alle Lebewesen und freue mich so sehr wenn ich sie sehe. Bei einigen kann ich mich fast nicht beherrschen, dann hüpfe und tanze ich um sie herum.
Aber ein besonderes Verhältnis habe ich zu meinen Katzen in der Herde. Das waren - nach einem kurzen Klärungsprozess - vom Beginn meines Lebens hier in Wien - meine Mitbewohner und Freunde.
Der allerbeste Freund aber ist der Toni, unser wunderschöner Norwegischer Waldkater. Ich bin ja so stolz auf ihn!!
Er riecht so unglaublich gut, ist klug, schaut phantastisch aus, kann über Bäume klettern und oft liegen wir gemeinsam in der Wohnung und unsere Pfoten berühren sich. Wie toll das ist.
Oft liegen wir so stundenlang - so wie auf dem Foto auf dem neuen wunderschönen Teppich, den uns die Frauli gekauft hat.
Der Toni kann auch unglaublich gut sprechen (er hat seeehr viel Text). Wenn er zum Beispiel im Morgengrauen nach Hause kommt, dann hört man das aufgrund seines Singsang schon von weither. Dann klettert er über den Baum, hüpft durch den Katzenklappe und endlich, endlich sehen wir uns.
Dann erzählt mir der Toni laut und lang von seinen Abenteuern, die er die Nacht hindurch erlebt.
Nur eines mag ich beim Toni nicht ganz so sehr: manchmal riecht er nach Maus und ich weiß, er hat nicht nur gespielt mit ihnen. Ja, er hat sie zum Fressen gern. Wie oft habe ich schon mit ihm ernst und mahnend gesprochen. Aber nein, er sagt, das steckt ganz tief ihn ihm, das brauche er einfach, das halte ihn, den 17jährigen, fit und gesund. Manchmal bringt er dann seine Maus sogar nach Hause mit und löst damit keine Begeisterung aus. Bei den Zweibeinern nicht und auch bei mir nicht (siehe oben).
Aber so ist das bei einer großen Liebe - immer gibt es auch ein kleines Streitthema.
Ich denke, ich werde ihn nicht mehr ändern. Da muss ich wohl tolerant sein.
Wenn ich diese Zeilen schreibe, ich der Toni längst schon wieder unterwegs. Bald kommt er wieder zurück und kuschelt mit mir. Das wird sehr fein.
Habt auch Ihr einen schönen Sonntag!
Alles Liebe
Euer Junie!