Junior erstmals im Podcast

 Hallo, meine Lieben, so schön, dass Ihr auch heute in meinen Blog reinschnuppert, in dem ich jeden Sonntag von meinen aufregendsten Erlebnissen berichte.

Ihr wisst ja, ich diktiere und der Herrli tippt (wegen der Pfotengröße warads).

Und jössas, es ist schon wieder sooooo viiiiel Aufregendes passiert, das fällt die Auswahl schwer.

Aber am Donnerstag ist etwas besonders Besonderes geschehen. 

Und zwar so:

Der Herrli und ich sind frühmorgens, gegen 9, mit unserer guten Straßenbahn gefahren und dann eine kurze Strecke durch ein mir noch ganz unbekanntes Stadtviertel in der Nähe des Westbahnhof gewandert - ja, jetzt lebe ich schon zweieinhalb Jahre in dieser wunderbaren großen Stadt, aber es gibt noch so viel zu entdecken! - und dann sind wir abgebogen in ein großes Haus hinein - soweit ich das lesen konnte, stand da über dem Eingang „ÖJAB - Jungarbeiterbewegung“ - geschrieben. Klingt wie prädestiniert für mich!

Ganz freundliche Frauen haben schon auf uns gewartet - wir haben unser übliches Menü bestellt (einmal Wasser für mich, einmal Espresso für den mich begleitenden Zweibeiner). Hinauf über die Stiege in ein schönes Büro und schon wurde mein erster Podcast gestartet. Ich kann ja mittlerweile schon recht gut bellen und zu sagen habe ich auch einiges (wie Ihr wisst), daher hatte ich keine Sorge, dass ich dabei Probleme hätte. Ich war ja auch schon bei Aufnahmen von Herrlis früherem Podcast dabei.

Und dann ging es los - aber leider ist gleich zu beginn ein kleines Mißgeschick passiert: der sehr nette Techniker hat nicht mir, sondern dem Herrli das Mikro angesteckt. Ich wollte schon klarstellen, dass er nur die Begleitperson ist,  ihn aber dann doch nicht bloßstellen und hab so getan, als wäre das so in Ordnung und hab es mir zwischen den beiden lieben Frauen am Tisch gemütlich gemacht und Monika meinen Kopf auf ihren Fuß gelegt und schwupps - schon bin ich eingeschlafen, als die 3 zu sprechen begannen.

Nach einem langen Traum bin ich aufgewacht und die 3 haben noch immer gesprochen und viel gelacht.

Das hat beruhigend auf mich gewirkt. Natürlich bin ich wieder eingeschlafen und als ich wieder aufgewacht bin - ratet mal! - haben die 3 noch immer gesprochen und etwas mehr noch gelacht.

Da ich nun wirklich ausgeschlafen war, bin ich ganz leise aus dem Zimmer geschlichen, niemand hat mich gehört oder gesehen und hab das große Gebäude erkundigt. Schließlich bin ich in der Personalabteilung gelandet. Ich überlegte kurz, ob ich mich für einen Job bewerbe, denn hier wirkt es wirklich toll.

Aber in dem Moment begannen mich schon drei Frauen zu streicheln, andere kamen aus anderen Büros und es war einfach nur schön.

Dann setzte ich meine Erkundigung fort und landete schließlich im kleinen Hof  - und wie durch ein Wunder entdeckte ich dort einen wunderbar riechenden Hundeball zwischen vielen schönen Steinen.

Just in dem Moment - ich hatte ihn gerade ins Maul genommen, er war groß und dadurch unter meinen Lefzen sehr deutlich sichtbar - kam der Herrli aufgeregt die Stiege herunter - lachend und auch besorgt.

Genau so liebe ich ihn. Aber leider hat mir diesen Ball aus dem Maul genommen.

Nach einiger Zeit sind wir dann gegangen und ich habe leider ganz auf meinen Job hier vergessen. Eigentlich schade.

Aber bald waren wir wieder zuhause und ich war plötzlich sooooo müde nach diesem langen Arbeitstag und hab ein paar Stunden in unserer kühlen Wohnung geschlafen.

Genießt den Sonntag, es ist so eine wunderbare Zeit (vielleicht ein bisschen zu warm, aber ja…). Ich hab heute früh übrigens schon etwas Wunderbares erlebt - der Herrli war gar nicht amüsiert. Doch dazu vielleicht nächsten Sonntag.  

Alles Gute

Euer Junior

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