Juniors Kampf ums Bett
Hallo, Ihr Lieben, schön, dass Ihr heute wieder in meinen Blog schnuppert, in dem ich jeden Sonntag von meinen Erlebnissen während der Woche berichte.
Und diese Woche, ja die hatte es wirklich in sich.
Wir sind am Eis gegangen und viel gerutscht. Es war kalt auf den Ballen und ich liebe das! Dann habe ich mehrfach auswärts geschlafen und dann gab es ein lustiges Erlebnis mit den Zweibeinern. Und das kam so:
Seit Monaten versuche ich Herrli und Frauli verständlich zu machen, dass ich ein richtiges Hundebett brauche.
Ich wollte mehrfach ins Menschenbett, aber das ist streng verboten. Ich habe eine Schlafmatratze im Vorhaus, aber in der Nacht will ich schon im Schlafzimmer sein und die Zweibeiner wollen das auch. Da gibt es einen Teppich, auf dem man gut liegen kann und es gibt ein altes Fauteuil, doch das ist mir ein bisschen zu klein. Da liege ich dann eine halbe Stunde und bewege mich schnell wieder woanders hin.
Und dann wieder woanders und woanders.
Daher haben die Zweibeiner beschlossen, mir ein richtiges Hundebett zu kaufen. Und plötzlich zu Weihnachten wurde es zusammen gebaut. Oh, das war sehr besonders, als ich mich zusammen mit Boney, meinem neuen Knochen-Puppy zum ersten Mal hineingelegt habe. Da war es noch etwas leer. Jetzt liegen meine Lieblingspuppis und eine Decke drin, ich darf da umbauen, wie ich will.
Und jetzt lege ich mich jeden Abend sehr gerne hinein und schlafe bis am Morgen durch.
Denn das ist mein Bett. Es ist weich und es richtig wunderbar - nach mir und meine Puppis sind mit dabei. Vor allem das allergrößte Puppi, der Bipo, mein größer Liebling.
Meinen Zweibeinern gefällt das genauso wie mir und eines Abend haben sie Spass gemacht. Als wir drei ins Bett gingen - die Katzen haben ja in der Nacht Vollbetrieb draussen, die schlafen tagsüber bei uns auf der Sofa - habe ich es mir gleich gemütlich gemacht mit meinen Puppis in meinem Bett. Dann sind die Zweibeiner aus dem Bad gekommen (was die da immer machen!) und sind am Weg ins Bett bei mir stehen geblieben und haben gemeint, dass das so gemütlich aussehe.
Und - kein Scherz - plötzlich legen sich die beiden lachend zu mir in MEIN Bett - Platz ist ja genug.
Ich - auch kein Langeweiler - bin sofort aufgesprungen und mit einem mächtigen Satz in ihr Bett gehüpft (was die bei mir dürfen, muss ja auch mir erlaubt sein bei ihrem Bett). Und während sie gelacht haben, habe ich mich in ihrem Bett vor lauter Genuss gewälzt.
Es war ein Bild für Götter: ich hier mit vollem Genuss mit vollem Genuss, die beiden unten am Boden im Hundebett sehr erstaunt.
Plötzlich ist es mir eingeschossen: ich bin da ganz alleine! Schnell bin ich wieder rausgeschossen und ich hab aus meinem Bett - vorbei an den staunenden und lachenden Zweibeinern - mein größtes Puppi geholt und es in das Menschenbett getragen, mch noch einmal gewalzen und bin schließlich mit meinem Puppi im Maul am Rücken liegend zur Ruhe gekommen. Korrekt den Kopf am Kopfpolster der Zweibeiner.
Na, so schnell habe ich die beiden noch gar nie reagieren gesehen. Flugs sind sie aufgesprungen und haben lachend gerufen:“Junior, nein, das ist doch nicht dein Bett!!
Rasch bin ich runter gesprungen und hab mich in mein Bett gelegt: endlich hatte ich es wieder für mich, hab mich ausgestreckt und bin rasch eingeschlafen. Dabei habe ich die Zweibeiner noch länger lachen gehört.
Und beim Einschlafen dachte ich mir: „Das ist mein Bett!“