Ein sehr persönlicher Rückblick 2025 und ein paar Gedanken zu 2026
Ich nutze den Jahreswechsel seit langer Zeit für einen Rückblick in einer stillen Stunde. Je mehr Fotos ich mache, desto einfacher wird das. Und desto positiver fällt der Blick zurück auch aus. Denn im völligen Gegensatz zur Nachrichtenlage fotografieren wir ja nicht das Negative, sondern versuchen positive Emotionen festzuhalten. Die meisten von uns zumindest machen das so. Und es tut so gut, diese Bilder nach ein paar Monaten wieder zu sehen.
Diese Fotos aus dem Jahr 2025 stimmen mich - zum Teil - auch wieder sehr versöhnlich. Abgesehen vom Irrsinn der Weltpolitik ist doch auch vieles gelungen. Die Fotos lügen nicht (keine KI!), sie sind bunt, lustig und voller Glück. Zeigen Blüten, Mensschen, Tiere, die Petra, den June, Freunde, Natur, Projekte - so viele und vieles, das mir heuer Freude gemacht hat.
Im Jänner die Vorbereitung unseres Podcast mit so vielen spannenden Gesprächspartnern, das Entwickeln eines neuen Vortrages (der damals von mir bereits „Ermutigung“ genannt wurde, ohne noch ein Buchprojekt im Kopf zu haben), den ich dann in der Kulisse erfolgreich getestet habe. Daraus ist dann langsam das neue Buchprojekt entstanden.
Und mit meinem aktuellen Buch war ich so oft auf ganz verschiedenen Bühnen in vielen Regionen - bis nach Hamburg. Ich durfte Modellstädte kennenlernen, habe mir dort angesehen, warum es dort möglich war, die Wende zu schaffen - von Kopenhagen bis Amsterdam, von Utrecht bis Bologna und Lubljana. Und wieder so viele spannende engagierte Menschen.
Ich habe Schritt für Schritt mit dem aktuellen Buch, dem Podcast, den Städten der Transformation, über die ich in verschiedenen Medien publiziert habe mein Thema gefunden: das Positive sichtbar zu machen, um uns Kraft und Hoffnung zu geben. In diesem Sinn haben sich auch die vielen Lesungen und Vorträge immer stärker verändert und zu dem entwickelt, was ich dann ab Juni im neuen Buch niedergeschrieben habe. Viel Arbeit, aber so viel habe ich gelernt dabei!
Und ich hatte einen guten Begleiter beim Schreiben: pünktlich nach vier Stunden ist der gestrenge Junior beim Schreibtisch erschienen, um mir mitzuteilen, dass nun Zeit für eine Pause wäre. Eine Pause vom Schreiben und Denken, hin zum Gehen und Lachen und Leben.
Und im Oktober wurde dann das Rohmanuskript fertig und ich habe mich für einige Zeit nach Süditalien vertschüsst, um italienisch zu lernen. Damit war ich noch nicht so erfolgreich wie geplant, aber dafür war es umso schöner als erhofft. Es war wie ein Heimkommen an einen Ort, den ich noch nie betreten, doch schon immer in mir gefühlt habe. Otranto, du wirst mich noch öfter sehen.
Manche meiner Fehler habe ich auch 2025 konsequent fortgesetzt, da war ich manchmal selbst mein größter Feind, mit Schmerzen und Trauer als Ergebnis. Aber auch da werde ich noch dazu lernen. Hoffe ich.
Und das ist auch mein wichtigster Plan für 2026: ich möchte besser werden - nein, nicht beim Schreiben und Reden, sondern beim Erkennen der vielen kleinen Situationen und Geschenke, die uns Glück geben. Das Positive erkennen und genießen, sich freuen und es wichtiger nehmen als Schwierigkeiten, Sorgen und Ängste. Da bin ich am Weg, aber der ist doch noch ein weiter. Daher auch das Foto zu diesem Blogeintrag (ein Netzfund, den ich nicht zuordnen kann. Danke dem kreativen Erzeuger/der Erzeugerin), der meinen wichtigsten Vorsatz für 2026 zeigt.
Ja, und dann geht es bereits Mitte Jänner wieder los mit den ersten Veranstaltungen - und am 1.März kommt mein Buch heraus. Darauf freue ich mich sehr. Dann wieder viele Lesungen. Und Zeit wird diesmal wieder da sein, für italienisch lernen oder einfach das Leben genießen.
Und für ein weiteres großes politisches Ziel: eine gute medizinische Betreuung und faire soziale Absicherung für alle ME/CFS-Erkrankten zu erreichen.
Ich freue mich auf schöne Stunden mit meinen Lieben, Freunden und Freundinnen, Tieren und vor allem natürlich auf die Zeit mit meinem Rudel in Wien - drei Vierbeiner und zwei Zweibeiner - macht 16. Viel spannende und schöne Zeit garantiert.
Ich wünsche auch Euch das Beste. Gesundheit und Glück, vor allem das Positive erkennen und sich darüber freuen können. Oft sind es die scheinbar ganz kleinen Dinge. Diese gebündelte Kraft des Positiven kann so viel schaffen, so viel verändern - im Kleinen wie im Großen - und in uns.
ALLES GUTE EUCH ALLEN!!