Herzflimmern!

 Willkommen, Ihr Lieben, hier auf meinem Blog, in dem ich jeden Sonntag über mein Leben berichte. 

Ihr wisst das ja schon: ich diktiere, der Herrli tippt. Denn mit meinen Pfoten hab ich am Laptop keine Chance.

Diese Woche war wieder ganz viel los. Ich war mit Frauli beim Opa am See auf Besuch, mit der Frauli in ihrem Büro, hab viel mit meinen Katzen erlebt, viele Hunde kennengelernt.

Und einmal in dieser Woche war der Herrli unendlich lange weg: 36 Stunden, 12 Minuten und 56 Sekunden! Praktisch beinahe ewig!! Könnt Ihr Euch das vorstellen, was ich da mitgemacht habe: Sorgen, Trauer, Leiden? 

Nun, ganz so schlimm war es nicht. Ich muss ja ein bisschen übertreiben, muss auf die Quote achten. 

Und doch habe ich mich - so wie bei jeder Heimkehr der Frauli (ganzganz besonders) oder wenn ich den Opa (besonders) treffe oder die Katzen oder…. - unheimlich gefreut, als „der Hundehalter“ dann doch wieder die Wohnungstür hereingekommen ist.

Und da habe ich mich so gefreut, dass sich der Herrli besonders gefreut hat und in unserer gemeinsamen Freude war ich dem Herzinfarkt nahe! Deutlich habe ich ein Flimmern am Herzen gespürt! Oder war es einfach nur Liebe??

Das ging jedenfalls so: ich habe schon geschlafen, es war dunkle Nacht und beinahe schon Mitternacht, als er plötzlich leise - offensichtlich mit schlechtem Gewissen - mit seinem kleinen Koffer in unsere Wohnung geschlichen ist.

Und da bin ich aufgesprungen, bin zu ihm gestürmt, habe aber davor abgebremst und mein Lieblingspuppi geholt und es ihm gegeben und dann bin ich ihm raufgesprungene, um ihm ganz schnell ein Bussi geben zu können, und noch eins und noch eins.

Und noch drei.

Dann hat er sich auf den Boden gekniet und ich habe ihm ganz viele Bussis gegeben und habe mich gebogen und gedreht und gedreht und gebogen und mein Schweif ist so schnell hin und her, dass ich ganz leicht abgehoben bin. Ehrlich!!

Damit nichts passiert, habe ich mich schnell auf den Rücken gelegt und endlich hat er mich gestreichelt und am Bauch gekrault.

Ohhh, wie war das schön!

Und schnell bin ich wieder hochgesprungen und alles hat von vorne wieder begonnen. Und wieder und wieder und immer wieder.

Schlussendlich bin ich auf der Terrassenbank neben ihm gesessen und er hat mich im Arm gehalten.

Und alles war wieder gut.

Und mein Herz? Nein, das muss eine Fehldiagnose gewesen sein, alles war wieder gut.

Gott sei Dank!

Schönen Sonntag wünscht Euch Euer

Junior vulgo Junie vulgo Jun

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